Parodontitis

Die Parodontitis zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen und stellt eine Entzündung des Zahnhalteapparats dar. Ursache der Parodontitis sind Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers. Bei der Parodontitis wird der Knochen um den Zahn herum abgebaut, und sie führt unbehandelt unweigerlich zum Zahnverlust.
Wird eine Parodontitis rechtzeitig diagnostiziert, kann diese durch eine systematische Therapie in der Regel zum Stillstand gebracht werden. Der Ablauf dieser Therapie gliedert sich in eine Hygienephase, eine nicht-chirurgische Phase, eine Kontrollphase, ggf. in eine chirurgische Phase und vor allem in die Nachsorge.
In der Hygienephase erfolgt die Aufklärung zur Entstehung und Vermeidung der Parodontitis. Daran schließt sich die Entfernung der oberflächlich gelegenen weichen und harten Beläge an. Es werden ein Röntgen- und ein Parodontalstatus erhoben.
Unter lokaler Betäubung werden in der nicht-chirurgischen Phase die tiefer liegenden Beläge entfernt (Scaling, Root-Planing). Gelegentlich ist eine antibiotische Therapie angezeigt.
In der Kontrollphase wird einige Wochen nach der letzten Sitzung überprüft, ob alle Zahnfleischtaschen beseitigt wurden. In manchen Fällen ist in einer chirurgischen Phase die Beseitigung von Belägen in tiefen Taschen und schwer zugänglichen Bereichen notwendig.
Der Erfolg der Parodontitistherapie hängt entscheidend ab von Ihrer eigenen häuslichen Mundhygiene sowie von der regelmäßigen Betreuung durch unsere Praxis. Dabei werden Zähne und Zahnfleisch kontrolliert und anschließend professionell gereinigt. Der Abstand zwischen den einzelnen Kontrollen richtet sich nach dem Schweregrad der Parodontitis.

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